Kategorie: Wissenswert
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Apolinary Szelutos Symphonien und Suiten
Einer der produktivsten Symphonienkomponisten des 20. Jahrhunderts war sicher Apolinary Szeluto: Der Schüler von Zygmunt Noskowski brachte es auf die Zahl von 27, was angesichts des Umfangs einer einzigen schon beachtlich ist. Gleichzeitig mutet es bei der Pflege eines so traditionellen Genres wie der Symphonie zunächst denkwürdig an, dass er nach 1945 als Richter und Funktionär der Polnischen Sozialistischen Partei wirkte. Verständlich wird es aber,…
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Vom Ausprobieren zum Partiturlesen
Musikpädagogisch noch immer als Pioniertat zu werten: die Vorstellung der Instrumentengruppen im Theater Erfurt. Am Samstag, den 15. März, geht es diesmal den Tasteninstrumenten (behutsam) an den Kragen: Kinder und Jugendliche, die bekanntlich vom Fach Musik im Schulunterricht nicht eben verwöhnt sind, können hier auf Entdeckungsreise gehen und Clavichord, Cembalo, Hammerklavier, Flügel & Co. selbst…
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Rechtsanwalt, Philosoph, Komödiendichter, Librettist, Sprachenlehrer – alle Typen in einer Person
Im Hinblick auf seine Wohnorte und Umzüge ähnelt das Leben des vielseitigen erfolgreichen Komödienschreibers Carlo Goldoni (25.2.1707 – 6.2.1793) demjenigen Gioacchino Rossinis, der sich zum Ende seiner Karriere ebenso für lange Zeit in Paris niederlassen sollte. Die musikgeschichtliche Bedeutung des 1707 in Venedig geborenen Juristen und Philosophen liegt weniger in seinen immerhin 80 Libretti, die er…
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Imitate in der Musik vom Zitat bis zur frechen Parodie
Bekanntlich sind die Übergänge zwischen Zitaten und Allusionen oder Anspielungen in der Musik(nachahmungs)geschichte fließend. Will man die allerdings sehr deutlichen Zitationen von volksmusikalischem Liedgut in Mahlers 1. Sinfonie D-Dur nun dem allgemeinen Einfluss bestimmter Melodien oder deren Symbolhaftigkeit auf sein Werk zuschreiben oder als ausschließlich bewusst eingesetztes Erinnerungsmotiv mit dem bloßen Ziel der augenzwinkernden Ironisierung verstehen? Im…
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Welcher Marcos Coelho Neto war es wirklich?
Wir schreiben das Jahr 1763: Die Zahl der Komponisten afrikanischer Herkunft in Latein- und Mittelamerika kann nur schwer geschätzt werden, vor allem, wenn man bedenkt, dass dunkelhäutige, von Sklaven abstammende Künstler ihres gesellschaftlich unfreien Status‘ wegen auch keine weitgehende Bekanntheit erlangen konnten. Klassikhörern ist – wegen seiner Violinkonzerte – aus dem 18. Jahrhundert allenfalls noch der…