Kategorie: Wissenswert
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Am Hof und im Haus: Modi, Leitern, Instrumente
Obwohl westliche populäre Musik seit den 1930er Jahren großen Einfluss in Myanmar gewann und dies trotz repressiver staatlicher Intervention während der sozialistischen Regierungszeit, behaupteten sich in Burma, dem heutigen Myanmar, indigene klassische Traditionen. Mit Musik an und für sich hatte der Theravada-Buddhismus seine Probleme, denn er verurteilte sie als „dekadent“. Dennoch sind gerade die ältesten Strömungen…
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Tvísöngur und Ríma
Angesichts des Umstandes, dass von einem klassischen Musikleben (west-)europäischen Zuschnitts auf Island infolge der späten Etablierung einer Kompositionsschule erst seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts wirklich die Rede sein kann, mag manche/r staunen, dass die nicht nur mündliche Überlieferung folkloristischer Musik denkbar tief ins Mittelalter zurückreicht. Im wesentlichen sind hier zwei getrennt voneinander gepflegte Gattungen zu unterscheiden, die…
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Zwölftonmusik neu kontextualisiert
Aufsehen erregte die Komponistin, die in diesem Beitrag gesucht wird, in späteren Jahren mit einem Handbuch, das der von Schönberg eingeführten Zwölftontechnik in der Gegenwart des späten 20. Jahrhunderts besondere Qualitäten zuschrieb, die sie „auf Augenhöhe“ mit vorgängigen breiten Strömungen in der Kunstmusik als neues Paradigma etablieren konnten und die traditionelle Harmonik ästhetisch umzukrempeln imstande waren.
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Erstmals: Folklore in der Sinfonie
Mangel an Einfällen konnte ihm gewiss nicht nachgesagt werden: Bazyli Bohdanowicz, aller Wahrscheinlichkeit nach 1740 in einer Region des südöstlichen Kleinpolen geboren, wirkte nach Studien als Violinist am Leopoldstädter Theater der einstigen Wiener Vorstadt und betätigte sich bald schon eifrig als phantasiereicher und produktiver Komponist. Mit Fug und Recht kann er als der erste bezeichnet werden, der polnische…
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Innovation der Avantgarde: gedacht, getan
Maßgeblich verantwortlich für eine nicht nur kleine Revolution in der Musik waren am Mannheimer Hof des frühen 18. Jahrhunderts jene Musiker und Komponisten böhmisch-mährischer Herkunft, allen voran sicherlich Carl Stamitz – man denke beispielsweise an die „Rakete“ (welche noch Rossini gerne starten ließ). In den letzten Jahren des Säkulums der Aufklärung versuchte sich Beethoven an der Dekonstruktion der…
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(Be)rauschend und volltönig: das Cymbalom
Vom griechischen κύμβαλον abgeleitet machte das Zimbalon insbesondere im südost(mittel)europäischen Raum Karriere; aus diesem Grund sind etwa die rumänischen, russischen und polnischen Begriffe der Ursprungsbezeichnung ziemlich ähnlich. Eigentlich handelt es sich um ein geklöppeltes Hackbrett, wie es seit langem in den Ensembles von Zigeunerfamilien üblich war. Im Land, das ihm den Namen gab, gehörte zu…
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Pasillos de Panama
Schon als Musiker an Gitarre, Saxophon und Klarinette war José Luis Rodríguez Vélez (1915 – 1984) außerordentlich vielseitig, hinzu kam später seine Zusammenarbeit mit dem Orquesta El Patio, das er selbst gegründet hatte und zahlreiche Auftritte als Chorleiter. Er komponierte darüber hinaus Tanzbares jeglicher Couleur, das in Panama, jenem Land der Größe Bayerns am Südwestrand der…
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Finnischer Meister der Instrumentation
Seine Klarinettenkonzerte hätten neben Vater und Sohn Baermann vielleicht sogar Carl Maria von Weber erblassen lassen: Nicht nur in kontrapunktischer Hinsicht, ebenso in puncto Spielvirtuosität und Melodienreichtum konnten die Werke des Finnen Bernhard Henrik Crusell (1775 – 1838) den Zeitgenossen und Erben der Wiener Klassik vollkommen die Stirn bieten.