Kategorie: News
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Kunst statt Propaganda: Konzerte am Odeonsplatz
Am Samstag, den 13. und Sonntag, den 14. Juli 2019 wird der Münchener Odeonsplatz, dessen Forum in Gestalt der Feldherrenhalle schon einmal für unrühmliche Ereignisse stand, wieder einmal seinem eigentlichen Gegenwartszweck zugeführt, nämlich ideologiefreier Kunst im Zeichen der Musik zu dienen – nicht wie einst politischer Hetze und Propaganda.
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Tvísöngur und Ríma
Angesichts des Umstandes, dass von einem klassischen Musikleben (west-)europäischen Zuschnitts auf Island infolge der späten Etablierung einer Kompositionsschule erst seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts wirklich die Rede sein kann, mag manche/r staunen, dass die nicht nur mündliche Überlieferung folkloristischer Musik denkbar tief ins Mittelalter zurückreicht. Im wesentlichen sind hier zwei getrennt voneinander gepflegte Gattungen zu unterscheiden, die…
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Zwölftonmusik neu kontextualisiert
Aufsehen erregte die Komponistin, die in diesem Beitrag gesucht wird, in späteren Jahren mit einem Handbuch, das der von Schönberg eingeführten Zwölftontechnik in der Gegenwart des späten 20. Jahrhunderts besondere Qualitäten zuschrieb, die sie „auf Augenhöhe“ mit vorgängigen breiten Strömungen in der Kunstmusik als neues Paradigma etablieren konnten und die traditionelle Harmonik ästhetisch umzukrempeln imstande waren.
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Meister des portugiesischen Spätbarock
Das für Tausende zum Trauma gewordene Erdbeben von Lissabon im Jahr 1755 ist wohl auch dafür verantwortlich, dass ein Großteil der um die 700(!) Sonaten für Cembalo oder Orgel aus der Hand des „Orpheus Portugals“ verlorenging: Gerade einmal 105 Beispiele für seine Tastenkunst sind bis heute überliefert. Die Rede ist von José Antonio Carlos de Seixas (1704…
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Was auch immer möglich ist: Grenzüberschreitungen im Elfenreich
Wald und Stadt, Licht und Schatten, Schwarz und Weiss, Fantasie und Verstand, Gleichheit und Standesprivilegien: Polaritäten sind von Menschen erdacht und behauptet, doch besteht allzeit die Möglichkeit der Mischung und Einebnung des Ungleichen: In Shakespeares Schauspiel A Midsummer Night’s Dream erlaubt der Traum die Aufhebung der Gegensätze, insbesondere zur Konvention gewordener Hierarchien: Die drei zentralen Frauenbilder…
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KolosSaalfüllend: Euterpe in Europa
Klassikhörer, die ihren Pfingsturlaub in Belgien verbringen, sollten sich im Terminkalender vorsorglich den Abend des 14. Juni notieren: Anton Hermus dirigiert im Palais des Beaux Arts von Brüssel um 20 Uhr Niccolò Paganinis Violinkonzert, solistisch gemeistert vom jungen Virtuosen Lorenzo Gatto. Hinzu kommen für spätromantische Klänge sorgende Auszüge aus Sergej Prokofiews Ballett Cinderella und Zóltan…
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… das erste Posaunenkonzert
Auch wenn es schwerfällt zu glauben: In der Renaissancezeit wurde der eigenständige Klang der Posaune deutlich mehr geschätzt als im 17. Jahrhundert; in der Barockzeit geriet es nicht alleine vorübergehend aus der Mode, es sind auch durch die Folgen des Dreißigjährigen Krieges kaum Noten überliefert, die ein Repertoire für eine solistisch gebrauchte Posaune bezeugen könnten.
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Rückkehr auf die Antillen – der Kunst halber
Wie Jacobo Palm, der – dank seines Großvaters Jan Gerard – mit seinen Geschwistern eine große karibische Musiker- und Komponistenfamilie teilte, erblickte Wim Statius Muller auf Curaçao das Licht dieser Welt. Bei Palm lernte er früh das Klavierspiel, bevor er die Gelegenheit erhielt, die New Yorker Juilliard School als Student zu betreten. Der letzte Schüler…
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Erstmals: Folklore in der Sinfonie
Mangel an Einfällen konnte ihm gewiss nicht nachgesagt werden: Bazyli Bohdanowicz, aller Wahrscheinlichkeit nach 1740 in einer Region des südöstlichen Kleinpolen geboren, wirkte nach Studien als Violinist am Leopoldstädter Theater der einstigen Wiener Vorstadt und betätigte sich bald schon eifrig als phantasiereicher und produktiver Komponist. Mit Fug und Recht kann er als der erste bezeichnet werden, der polnische…