Kategorie: News

  • Trinidad und die Welt(musik)

    Er stand auf der Bühne schon Seite an Seite mit Wynton Marsalis, Eric Reed oder seinem einstigen Dozenten Marcus Roberts: Der mit allen Wassern des Jazz gewaschene Trompeter Etienne Charles kann auf eine klassische Ausbildung an der Florida State University und der Juilliard School zurückblicken.

  • Das fremde Wilde im Barockballett

    Lange vor Jean-Jacques Rousseaus 1755 veröffentlichtem Traktat Discours sur l’inégalité wurden Zivilisations- und Naturgesellschaft als Gegensatzpaar definiert. Von den Repräsentanten fremder Völker überwog in den Künsten des 17. Jahrhunderts noch das Konzept des Exotismus. In England griff, durch Thomas Hobbes 1651 losgetreten, eine kulturpessimistische Sicht auf die Indigenen der Kolonien um sich.

  • Berückend präsent

    Eines der zur Zeit mit Wiedergabequalität am höchsten punktenden Labels auf dem norwegischen Klassikmarkt ist wohl 2L, bekannt auch unter dem Namen Lindberg Lyd mit Sitz in Oslo. Die neuesten Editionen aus dem Haus bieten optimale Klangauflösung auf jeweils einer Hybrid SACD und einer für Blu-ray Player geeigneten Pure Audio Blu-Ray Disc.

  • Slowakischer Klangmagier

    Beinahe scheint es, als wäre die slowakische Romantik durch den hier Gesuchten, Student jenes namhaften Lehrers Schuberts und Bruckners am Wiener Pazmaneum überhaupt erst ausgelöst worden. Der Absolvent eines nicht weit vom Südausläufer der Tatra gelegenen Gymnasiums sollte eigentlich katholischer Pfarrer werden, blieb schließlich aber an der Musik hängen.

  • Chorleiterin, Komponistin, Bürgerrechtlerin: Eva Jessye

    Der Präsenz „schwarzer“ US-amerikanischer Musik leistete sie durch ihr vielfältiges Engagement, insbesondere auf dem Feld der Aufführungen von Chormusik, kräftigen Vorschub: Eva Jessye, die aus Coffeyville im Bundesstaat Kansas stammte, verlegte sich im nahen Quindaro auf das Studium von Chormusik und Musiktheorie, das sie ab 1914 an der südlicher gelegenen Langston University von Oklahoma fortsetzte.

  • Originell französisch

    Ein Gast, der sich hier bislang rar machte, betrat am Frühabend dieses Mittwochs die Bühne im Großen Saal, der europäische „Bruder“ der American Drama Group und des britischen TNT Theatre nämlich, dessen Akteure ebenso gerne Originalstücke auf französisch wie englisch geben. Die Aufführung war tageszeitgemäß auf das jüngere Publikum der Schulen zugeschnitten, obwohl Molières Sprache in historischem Gewand…

  • E.T.A. Hoffmanns Beitrag zur Orchestermusik

    Da die Manen W.A. Mozarts ohnehin im literarischen Werk des Königsbergers Spuk treiben, ist es nicht verwunderlich, dass der in vielerlei Künsten versierte E.T.A. Hoffmann, der sich den Beinamen Amadeus gab, dem Bewunderten – bei aller Arbeit an Opern und Kirchenliturgischem – auch ein Denkmal in symphonischer Musik setzte.

  • Schleier und Zimtapfel

    Abgesehen von seiner Studienzeit in Paris lebt Alain Pierre Pradel seit Kindesbeinen im französischen Überseedepartement Guadeloupe. Im Februar 1975 kehrte er dorthin zurück und fand zum Broterwerb zunächst eine Anstellung in einem Finanzinstitut , forschte ansonsten aber eifrig nach den Wurzeln der Tanzmusik seiner Heimat.

  • Dämmerung im Buschland

    Mit einem relativ schmalen Oeuvre, darunter aber zwei Opern, Godiamo la vita und Principessa dell’atelier, verewigte er sich sowohl in seiner heimatlichen brasilianischen Musiksphäre als auch in Italien, wo er am Konservatorium von Neapel bis 1917 studiert hatte. Es folgte nahezu unmittelbar ein fünfundzwanzig Jahre währendes Engagement als Dozent am Konservatorium seiner Geburtsstadt São Paulo.

  • Länderauf, länderab

    Mit einem ebenso bunten wie umfangreichen Programm von vierzehn verschiedenen Werken oder Ausschnitten als solchen präsentiert die norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth am 3. November um 15 Uhr ihr selbstentfachtes tenThing Brass Ensemble – und zwar in der Grünewald Halle des Konzerthauses zu Stockholm.