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Wandlungsfähig in den Genres: Marta Ptaszyńska
Marta Ptaszyńska, 1943 in Warschau geboren, gehörte schon in den 1950er Jahren zu den wenigen Frauen, die ein Perkussionsstudium absolvierten. Sie war in diesem Fach in Posen Schülerin von Mikolaj Stasiniewicz und Jerzy Zgodzinski, nachdem sie bereits in Warschau ein Komposition- und Theoriestudium unter anderem bei Tadeusz Paciorkiewicz abgeschlossen hatte. Ihr Hunger nach neuen Richtungen und technischen…
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Viel Applaus für Klarinette und Komposition
Wieder einmal bewährte sich am Donnerstagabend im Großen Haus des Theaters Erfurt das Konzept, dem Publikum eine halbe Stunde vor Konzertbeginn eine kleine Einführung in die Werke zu geben. Das Anspielen charakteristischer Momente verdeutlichte die Erläuterungen darüber hinaus. Samuel Bächlis Kombination aus einem bekannten mit hier noch nie oder sehr selten gehörtem Repertoire sorgte wiederum – dank…
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Wenn die Theorbe die erste Geige spielt …
Wie Violine, Klarinette und Fagott hat auch die Laute ihre Bassvariante, nämlich die Theorbe oder Erzlaute, ein im Konzertbetrieb und ebenso bei Einspielungen bislang vernachlässigtes Instrument, das wegen seiner Klangschönheit eigentlich mehr Beachtung verdient hat. Als konzertantes Soloinstrument ist sie in Notenmanuskripten der Alten Musik aber selten anzutreffen. Dies mag auch daran liegen, dass die Besetzungen variierten:…
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Grzegorz Fitelbergs symphonisches Werk
Das Oeuvre des 1879 im livländischen Dünaburg geborenen polnischen Komponisten ist ein vergleichsweise schmales Portefeuille, doch war der ausgesprochene Spätromantiker im Sinne Richard Strauss‘ und Anhänger des Jungen Polen in erster Linie Dirigent; seine Erfolge führten ihn in Warschau vom Konzert- zum Kapellmeister, bevor er 1912 an der Wiener Hofoper dirigierte und von 1914 an sieben Jahre…
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Von der Hof- zur Wave Musik
Da Musikethnologen heute davon ausgehen, dass der imperiale Einfluss Chinas im ostasiatischen Raum die Musikkulturen Japans und Koreas deutlich mitbestimmt hat, werden die drei Länder meist im Zusammenhang behandelt, obwohl es deutliche Unterschiede gibt, etwa in der spezifisch koreanischen Trennung von der aus China übernommenen Hofmusik, tangak – die dort prinzipiell bereits um 1000 v.Chr. existierte…
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Spanische Farben im Quintett
Nicht nur die im um 1780 äußerst populäre sinfonia concertante mit ihrer besonderen Kontrastierung von Tutti- und Soloteilen, auch vorklassische Formen der Streicherkammermusik, darunter das in der klassischen Epoche zur hohen Kunstform entwickelte Quartett und das Divertimento waren Steckenpferde des in Lucca 1743 geborenen Cellisten und Komponisten Luigi Boccherini. Erst in den späteren Jahren seiner Karriere als…
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Bourrée d’Auvergne
Entgegen einer verbreiteten Annahme war die Bourrée zunächst ein höfischer Tanz des 16. Jahrhunderts im lebhaften 2/2, 2/4- oder 4/4-Takt, der erst später tatsächlich zum Volkstanz wurde. In der Auvergne, von der sie angeblich stammte, fand sie erst im Laufe des 19. Jahrhunderts Eingang. Überliefert sind jedenfalls einige markante Beispiele aus der barocken Musizierpraxis, unter anderem auch von J.S. Bach, der sie in…
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Türöffner 2014 zu Erfurter Kirchen, Sälen und Theatern
Ungebremst von der noch schleppend anlaufenden Maschinerie im politischen Geschäft und anderswo läuft der Konzertbetrieb in Thüringens Landeshauptstadt schon auf vollen Touren: Im August-Victoria-Stift startet die Saison 2014 heute um 16 Uhr mit einer Musikalischen Vesper, die vom Philharmonischen Kinder- und Jugendchor der Stadt gestaltet wird. Morgen, am Mittwoch, ist das Blechbläserensemble German Brass um 20…