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Lully & Molière: Ihr letzter gemeinsamer Theatercoup
Das letzte große Gemeinschaftswerk von Molière und Jean-Baptiste Lully, datiert 1670, ist mit Pascal Rénéric als Möchtegern-Aristokrat und wohlhabender Monsieur Jourdain, Bénédicte Guilbert als Dorimène und Nicolas Orlando als Fechtmeister im kommenden April im Schloss Versailles – also der Umgebung seiner Entstehung und Premiere denkbar nahe – in vier Aufführungen zu erleben. Christophe Coin leitet das Ensemble La Révérence in der…
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Stilwandel und eigenständige Entwürfe
Dass Per Nørgårds Denken als Komponist anfänglich überwiegend von mathematischen Vorstellungen bestimmt war, verhinderte nicht, dass er bald Antworten auf zeitgenössische Stildominanzen fand, die aber ebenso eigenständig ausfielen wie seine Konzeptionen rund um die so benannte Unendlichkeitsreihe. Mit ihr verband er Spektralharmonik und auf dem Goldenen Schnitt beruhende Rhythmen zu einem System. Jede Stauchung und Streckung der…
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Eine eher beiläufige Verwandtschaft: Zwei Violinkonzerte von Philip Glass
Genau genommen wurde er in Europa populär durch seine Filmmusik zur Trilogie von Godfrey Reggio, die sich über 26 Jahre hinzog, angefangen bei Koyaanisquatsi bis zu Naquyqatsi (2002), die sozusagen die New Age Bewegung begründeten: Philip Glass, Jahrgang 1937, aus Marylands größter Stadt Baltimore studierte in New York und Paris Klavier und Komposition, nachdem er bereits…
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Pommer, Zink und Krummhorn
Viele Instrumente, die außer Gebrauch und in Vergessenheit gerieten, konnten dank der Alte-Musik-Bewegung wieder aus ihrer musealen Existenz in ein helleres Licht gerückt werden. Was aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass sie – in verfremdeter Form – meist nur noch Organisten als Registerklangfarben gegenwärtig sind. Bemerkenswerter Kenner von raren historischen Instrumenten ist der Musikwissenschaftler Jürgen Eppelsheim,…
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Voluminöser Flügelschlag zur Premiere
Der Einstieg von Joana Mallwitz als neuer Generalmusikdirektorin in Erfurt konnte in musikalischer Hinsicht nicht glücklicher gelungen sein als zur Leitung dieser abendfüllenden Samstagspremiere mit Giacomo Puccinis späterem Lieblingskind Madama Butterfly, einer Erfurter Neuinszenierung. Ihre Konzentration auf jedes Detail der Partitur vermittelte sich dem Philharmonischen Orchester in maximaler Besetzung unmittelbar, noch in jeder längeren Atempause blieb der exakte…
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Über ein Humortalent, das zum Musicalstar wurde
Nachdem der Unterhaltungskünstler Cole Porter die wohlhabende, um einige Jahre ältere Linda Lee Thomas geheiratet hatte, tingelten die beiden Mitte der 1920er Jahre bald rund um die Welt, denn nicht zuletzt hatte der Großvater des Pianisten und Songschreibers ein beträchtliches Vermögen hinterlassen. Nach Jahren in Paris, Venedig und an der Riviera kehrte er aus Frankreich, wo…
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Minimalistische Experimente oder „Brauche ich das Publikum um jeden Preis?“
Die Anfänge dieser musikalischen Karriere wirken alles andere als spektakulär, denn in den 1950er Jahren begeisterten sich viele Instrumentalisten, allen voran Saxophonisten wie La Monte Thornton Young, für den Jazz. Doch der 1935 in Bern im US-Bundesstaat Idaho geborene Musiker absolvierte nach intensiven Begegnungen mit dem Jazz und einem Klarinetten- und Saxophonstudium in Los Angeles ein…
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Alexander Tansmans amerikanische Jahre
Gerade die polnische Musik verschob sich in den dunklen Jahren der nationalsozialistischen Diktatur zu einer Angelegenheit des Exils, insbesondere des amerikanischen – man denke nur an die Gründung und den Einfluss des bedeutenden Curtis Institute of Music. Vorbereitet war der hohe Anteil an ursprünglich aus Polen eingewanderten Komponisten, Dirigenten und Musiker aber spätestens bereits zu…