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(Be)rauschend und volltönig: das Cymbalom
Vom griechischen κύμβαλον abgeleitet machte das Zimbalon insbesondere im südost(mittel)europäischen Raum Karriere; aus diesem Grund sind etwa die rumänischen, russischen und polnischen Begriffe der Ursprungsbezeichnung ziemlich ähnlich. Eigentlich handelt es sich um ein geklöppeltes Hackbrett, wie es seit langem in den Ensembles von Zigeunerfamilien üblich war. Im Land, das ihm den Namen gab, gehörte zu…
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Günstiger Wind für Klassik: Frühling in der Luft
In den Vereinigten Staaten leistet sich eine gut aufgestellte Privatwirtschaft (danach die öffentliche Hand) nicht nur Windkraftanlagenbau, es gibt auch viele kleinere und größere Ensembles, die ihrem Hörerpublikum mit Holzblasinstrumenten Wind machen. Aber nicht nur mit diesen: Dirigent Adam Brennans Great Lakes Wind Symphony – ansässig im Bundesstaat Pennsylvania – beschäftigt im gemäßigten Umfang zusätzlich Blechbläser,…
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Bangen, Erkenntnis und Erlösung
Tiefgründig Geheimnisvolles, schroff Lärmendes, ländlich Tänzerisches und elysisch Esoterisches verursachen beim Hören von Gustav Mahlers frühen bis mittleren Orchesterwerken immer wieder ein Wechselbad der Gefühle. So auch in der über den langen Zeitraum von nahezu sieben Jahren hinweg komponierten 2. Symphonie c-Moll (mit zahlreichen Nebentonarten).
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Pasillos de Panama
Schon als Musiker an Gitarre, Saxophon und Klarinette war José Luis Rodríguez Vélez (1915 – 1984) außerordentlich vielseitig, hinzu kam später seine Zusammenarbeit mit dem Orquesta El Patio, das er selbst gegründet hatte und zahlreiche Auftritte als Chorleiter. Er komponierte darüber hinaus Tanzbares jeglicher Couleur, das in Panama, jenem Land der Größe Bayerns am Südwestrand der…
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Finnischer Meister der Instrumentation
Seine Klarinettenkonzerte hätten neben Vater und Sohn Baermann vielleicht sogar Carl Maria von Weber erblassen lassen: Nicht nur in kontrapunktischer Hinsicht, ebenso in puncto Spielvirtuosität und Melodienreichtum konnten die Werke des Finnen Bernhard Henrik Crusell (1775 – 1838) den Zeitgenossen und Erben der Wiener Klassik vollkommen die Stirn bieten.
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Salterio-Noten: Im Entdeckungsmodus
So dunkel kann selbst das Mittelalter nicht „getönt“ haben, wenn es ein Instrument mit so viel Klangmagie wie das (in der Antike verwurzelte) Psalterium hervorbrachte, das zunächst übrigens zu den Lauten gerechnet wurde. Die italienische Bauart des Salterio taucht urkundlich erstmals 1723 auf, obwohl es zuvor und – bis heute folkloristisch etwa im Alpenraum –…
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(Not only) Ragtime Remembered
Selbstverständlicher als in Europa wohl trommeln Kunstschaffende aus der Neuen Welt und vom fünften Kontinent auf verschiedenen Hochzeiten. Nur ein Beispiel dafür ist die Amerikanerin Mary Mageau aus Milwaukee, die im vierzigsten Lebensjahr nach Studienjahren und Engagements als Dozentin einen australischen Gastlehrauftrag annahm – mit Folgen: Denn sie heiratete dort den Architekten Kenneth White, nahm die…
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Französische Gärten
Der Park von Versailles als Vorbild ist hierzulande insbesondere am Rhein zu entdecken, doch gibt es für barocke Gärten genügend Anschauungsbeispiele ebenso in Brandenburg (nicht Sanssouci allein) oder Schleswig-Holstein. Zum „Rendezvous im Garten“ lädt etwa das Institut français Kiel seine Student/inn/en und Gäste jeglicher Couleur vom 7. bis zum 9. Juni ein. Das Thema „Garten“ spiegelt…
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Nachkommenschaft in Tönen
Fabeleien und Legenden gibt es genug, die sich um die Figur des Anakreon ranken, gesicherte Fakten nur wenige. Es ist ziemlich sicher, dass der „Inbegriff“ des europäischen lyrischen Dichters in Teos geboren wurde, der seine ionische Vaterstadt aber aufgrund eines feindlichen Angriffs um 540 v. Chr. verlassen musste und an den Hof des Tyrannen von…