Kategorie: Wissenswert
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Pi ti wai kru
Animistische Vorstellungen in Verbindung mit dem Buddhismus prägten die klassische Musik zwischen Burma und Kambodscha. Dabei spielt der Dank an die Götter insbesondere für die Gabe des musischen Wissen eine große Rolle in der traditionellen Zeremonie Pi ti wai kru. Zu den klassischen „höfischen“ Genres in Aufführungen gehören Tempeltänze ebenso wie die lakhon genannten Tanzdramen. Fon…
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Raum für Kontemplation
Threefold heißt ein Kleeblatt aus drei Stücken für drei Klarinetten aus der Schublade von Christine McCombe, das seinen Weg ins Studio und auf eine Platte mit Werken anderer australischer KomponistInnen fand, von Elena Kats-Chernin und Michelle Madder ebenso wie von Ross Edwards, Harold Allen und Don Banks – wobei der Titel der CD Tilting at infinity…
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Der zweite Paganini
Paganini war der Fixstern seiner frühen Laufbahn, aber nicht nur das: Nach einigen Jahren als Konzertmeister, anschließend als Kapellmeister am Lemberger Theater ging Karol Józef Lipiński nach Italien, nur zu dem Zweck, den bekanntesten europäischen Geiger seiner Zeit selbst zu hören – und freundete sich mit diesem in Mailand an, woraus gemeinsame Konzerte hervorgingen. Dabei kann Lipiński selbst als…
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Die Taktgeber
Sucht man in Notenblättern etlicher vergangener Jahrhunderte nach probaten Taktgebern für Musiker, so fragt man sich, ob Geräte als Hilfsmittel tatsächlich notwendig waren – lediglich vom Anfängerunterricht abgesehen. Denn schließlich genügt bei der Ausführung schon das Klopfen mit dem Fuß, um bei schwierigerem Notentext „im Takt zu bleiben“. Darüber hinaus bietet ja die Literatur selbst…
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Eine apollinische Wende
Erfahrungen im Umgang mit Maschinen zur Klangerzeugung und -speicherung hatte Elżbieta Sikora bereits durch ein Studium der Tontechnik in Warschau erworben, bevor sie sich entschied, diese am IRCAM-Institut in Paris mit ihrer ursprünglichen Profession als Pianistin zu verbinden. Aus dieser Fusion entstanden im Anschluss an ein weiteres Kompositionsstudium in Warschau weit mehr elektronisch und auf Tonbandmanipulation basierte…
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Rund um das Fagott
Als unmittelbarer Vorläufer aller Fagottinstrumente gilt wenigstens hierzulande der Dulzian. Abbildungen aus dem Italien des 16. Jahrhunderts zeigen acht statt sieben Grifflöcher – wie bei den frühesten so bezeichneten Fagotten üblich waren. Der Dulzian taucht erstmals in einer Schrift von Johannes Tinctoris 1486 unter dem Namen dulcina auf und erstaunlicherweise lebt eine Variante der alten Dulzaina aus der…
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Rumfässer als Trommeln: „Youloumain“
Vor jeglicher Besitznahme siedelten Kariben auf Youloumain, die sich bis 1719 vehement der europäischen Besiedlung zunächst durch Frankreich, dann aus England entgegenstellten. Nachdem ihrer Knechtschaft auf Barbados, Grenada und St. Lucia entronnene afrikanische Sklaven Zuflucht auf dem südostkaribischen Inselatoll im Bereich der Kleinen Antillen „über dem Winde“ gesucht hatten, entwickelte sich hier bald eine größere kreolische Volksgruppe.